Freischenk

Allgemein

Aktuelles vom Verein

Wir sind nach unseren kleinen Vereinsferien wieder voll drin, in der Materie Schenken. Kommt bitte zuhauf in unseren Laden, er ist prall gefüllt. Unser neues Projekt im Bereich Teilen (Arbeitstitel: „Freileih“) nimmt Fahrt auf, das Haus in der Bachstr. 8 in Vötting wird gerade hergerichtet. Zum Anfang müssen wir ein bisschen Geld in die Hand nehmen und dabei wollen wir uns ein wenig unterstützen lassen. Bei nebenan.de wollen wir durch Eure Stimme beim Voting einen möglichst hohen Preis gewinnen. Es kommt auf jede Stimme an! Heute war der erste Tag des Votens und wir haben schon 40 Stimmen! Bitte votet mit und teilt es kräftig. Ich zähl auf Euch, da Ihr ja sonst auch gute Mundpropaganda für uns macht. Hier der Link zum Voten: http://www.klimaschutz-nebenan.de/idee/2023/freileih Im Juli ist aber sonst auch noch einiges auf dem Programm: – Am Samstag (08.07.) ist wieder unser all-monatliches Repair-Café im Schwalbenweg 1, Lerchenfeld (15 – 18 Uhr – dort wahrscheinlich zum letzten Mal – zukünftig in Vötting). Der Messerschleifer ist natürlich wieder zugegen. Diesmal kommt auch noch eine Truppe Schaulustiger („bike & talk“ – stand heute schon im „Forum“ – die Agenda 21 der Stadt Freising und die Domberg-Akademie laden dazu ein). Bitte noch geschwind melden, wer einen Kuchen beisteuern kann. Tel.Nr. 0171-8060348 – Am Samstag den 22. Juli sind wir gleich an 2 Events beteiligt. Ab 10 Uhr ist ein Nachhaltigkeits-Flohmarkt am Bolzplatz in Thalham. Siehe https://hey.bayern/events/385460 . Auch dorthin könnt Ihr zahlreich kommen und unseren Stand besuchen. Ab 14 Uhr sind wir auch beim Übrig-Sommerfest in der General-v.-Nagl-Straße mit unserer Kleidertausch-Stange dabei. Näheres bald. – Wer noch eintreten will in einen unserer Arbeitskreise oder uns sonstwie in all unseren Aktivitäten unterstützen will, wird als Belohnung zu unserem Sommerfest eingeladen, das wir jetzt grob irgendwie für den August planen. Dieses Sommerfest wird wohl gleichzeitig das Hauseinweihungsfest in der Bachstraße werden. Karten im Vorverkauf gibt es keine, aber Ihr könnt ja Mitglied werden und uns 5,- € Eintritt gönnen 😉 (Nur Spaß!). Wir haben Monat für Monat was zu bieten für 5 Euro Beitrag. Wir freuen uns über jedes einzelne neue Mitglied.

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A guads Nice!

Ein heiles Ego zu kreieren ist ein Unterfangen, das noch nie geklappt hat. Ein heiles Umfeld zu schaffen, indem man sein Ego zurücknimmt und sich mit anderen engagiert, gelingt dagegen schon eher. Liebe Freischenkende. Es ist ziemlich bald zwei Jahre her, dass ich mich wochenlang konzentriert hingesessen habe und das Büchlein zum Umsonstladen „Anleitung zum Schenken – Vom Glück des Klimarettens“ geschrieben habe. Eine Anleitung ist es sehr wohl, aber auch ein Manifest, ein Wegweiser in eine heilere Welt. Gerade lese ich Frank Schätzings „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ und was soll ich sagen? Kein Wörtchen über das Schenken! Ist es denn so eine Utopie, oder gar ein Traum, dass wir uns mit Schenken, Teilen, Tauschen ein neues, sozialeres, gesünderes Umfeld aufbauen, das eventuell als Beispiel für alle Kommunen auf der ganzen Welt dienlich sein könnte? Schätzings Daten, was die Wunder der Technologie betrifft, sind zweifelsohne wahr, aber wer braucht diese Wunder in Zukunft, wenn uns die Grundlagen unter den Füßen wegbrennen? Dass Geld – oh Wunder! – wächst und immer mehr wird, darf uns doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Gegenwert – die Ressourcen von Mutter Erde – immer mehr schwindet! Wir haben der Erde schon zu viel Technologie angetan. Das hindert aber Eliten (hier: den Bestseller-Autor Frank Schätzing) nicht daran, den Glauben zu verbreiten, dass noch mehr Technologie die Welt retten wird. Wenn unsere hellen Köpfe denn schon so innovationsfreudig sein müssen, warum nicht die Dinge haltbarer gestalten? Soll doch Miele Wasch-Stunden verkaufen, statt Maschinen, dann würde die Langlebigkeit auch noch für Profit sorgen. Und einfach zu reparieren sollten Güter sein, damit nicht noch mehr auf der Müllhalde landet. Es wäre so einfach, Mutter Erde einen Schritt weit entgegenzukommen – wieso wird da nichts unternommen? Wir wollen in Zukunft sehen, wohin wir mit der Fülle an bisher bereitgestellter Technologie kommen, wie wir da sozialer handeln müssen, damit kein Raubbau mehr stattfindet. Es wäre eine originär freisinger Gesellschaft möglich, die durch schenken, teilen, reparieren usw. ein Muster abliefert, wie Produktion, die immer, und sei sie noch so grün, Schäden an der Ökosphäre hervorruft, vermieden werden kann. Ich lese viel über Ökologie, aber mir ist noch keine überzeugende, weltrettende Idee über den Weg gelaufen, außer natürlich bei Niko Paech („Befreiung vom Überfluss“). Und der lebt Ökologie! Und außerdem ist mir noch nirgends der Gedanke begegnet, dass Arme, die für Luxus kaum Geld ausgeben, gewürdigt werden als die, die den geringsten ökologischen Fußabdruck fabrizieren. Ihnen gehört die Zukunft, haltet Euch an sie, denn die sind in Übung. Ihr seht, wohin der Wind in Zukunft weht. Mit dem Freischenk ist ein Zeichen gesetzt, ein Same gelegt, auf dass etwas zur Blüte komme, was tief in unser aller Herzen verwurzelt ist, nämlich eine heile Welt. In der wir zwar materiell ärmer leben werden, aber dafür vielleicht sozialer und kulturell angekommen im Miteinander und vielleicht in einem Konsens, der uns den Hintergrund aller Religionen erkennen lässt, nämlich das reale Anwesend-Sein eines schenkenden, sich hergebenden Planeten. Dazu bedarf es einfach nur Dankbarkeit anstelle eines Glaubens. Herzlichst, Euer Peter

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Nach der Eröffnung

Seit 6 Wochen haben wir nun für Euch geöffnet und es bereitet uns sichtlich Freude, wie der Freischenk angenommen wird. In der Landshuter Str. 58, in Neustift erwartet Euch Mo.+Di. 10-18 Uhr, Mittwoch geschlossen, Do.+Fr. 10-18 Uhr (Sa. -13 Uhr) ein Ambiente, das jeden einlädt, der oder die sich entrümpeln möchte (muss jetzt nicht unbedingt Gerümpel sein!), der oder die gepflegt nach Schätzen suchen, oder einfach nur bei einem Käffchen ein Schwätzchen halten will.   Jetzt erweitert sich allmählich unser Angebot und einige Projekte nehmen konkrete Formen an. So ist zum Beispiel ein Repair-Café angedacht, das sich, wenn sich noch ein oder zwei Reparierer anschließen würden, schon bald aus der Taufe heben ließe. Am Dienstag, den 10.8. möchten wir wieder zum Informations-Abend einladen. Es hat sich die letzten beiden Male herausgestellt, dass diese Abende besonders wertvoll sind, und zwar für beide Seiten. Wir üben uns im Darstellen, was der Freischenk sein soll und mit welchen Methoden er was erreichen will und ihr bekommt neben Informationen ein Gefühl dafür, wie viel Sinn und Enthusiasmus hinter den Leuten steckt, die sich für den Freischenk und seine Ideen engagieren. Das Motto dieser Abende „Auf dem Weg zum menschlichen Maß“ möchten wir aus naheliegenden Gründen natürlich beibehalten.   Etwas ähnliches haben wir auch für Samstag, den 14.8. ab 15 Uhr, also nach Ladenschluss, geplant. Wir werden uns in geselliger Runde auf einen Kaffee treffen, bei gutem Wetter draußen hinter dem Laden, und uns in familiärer Atmosphäre (hoffentlich) etwas näher kommen können, um dem Freischenk-Spirit etwas Futter zu geben. Wer kommen will, ist herzlich eingeladen. Bis dahin könnte ich mir vorstellen, dass eh noch mal ein Newsletter fällig sein wird und ich Euch noch mal an diesen Termin erinnern kann. Herzlichst, Euer Peter  

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Die Eröffnung steht bevor!

Der Freischenk ist ein offenes Konzept. Er soll einen Treffpunkt bilden für Austausch und vor allem Handeln im nachhaltigen, enkeltauglichen und postwachstumsökonomischen Sinne. Handel und Ökonomie soll verstärkt regionalisiert und lokalisiert werden und in Zukunft nach menschlichem Maß, gemeinwohl-orientiert gestaltet werden, nicht nach kapitalistischen Maßstäben (Profitgier, Konkurrenz-Denken…). Schenken, Teilen und Tauschen – und darüber reden! – nehmen wir bewusst als kulturelles Werkzeug zur Hand, um all unsere ökologischen und sozialen Handlungsweisen in umwelt- und klimagerechtere Bahnen zu lenken und um den grassierenden technologischen und institutionellen Übermut in menschengerechte Demut zu verwandeln. Bildet sich eine Gemeinschaft, in deren Entwicklung am Anfang Schenken steht, kann eine große, herzliche, liebevolle Vereinigung entstehen, die sich durch Integration, Solidarität, Selbstermächtigung, Verantwortung für die Lebensgrundlagen, frohen Mut, Lebenssinn, ja Hingabe an das Leben, Poesie, psychische Stabilität und ein Lächeln im Auge auszeichnet und die den Druck aus dem gesellschaftlichen Kessel nimmt. Demut heißt freiwillig Verzicht zu erklären, um zukünftiges Leben nicht noch mehr ihrer Freiheiten zu berauben. Wer am Freischenk-Prozess teilnimmt, der betritt einen Raum, der vom Schenken bis hin zum Sich-Verschenken reicht. In diesem Raum liegt ein riesiges Potenzial an gesellschaftlicher und kultureller Entwicklung. Dieser Raum deckt sich in etwa mit dem Raum zwischen individuellen und institutionellen (z.B. staatlichen) Weichenstellungen für unsere Zukunft, der Zukunft, die massivst von der Reparatur ökologischer Schäden geprägt sein wird (siehe menschengemachte Klimaveränderung). Was uns antreibt – mich am liebsten in Form von literarischer Utopie – ist das Erkennen von moralischer Ambivalenz, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Mensch auf der einen Seite eine heile Welt begehrt, sich andererseits aber durch ablenkenden, völlig oberflächlichen Lustgewinn immer weiter von ihr entfernt. Im Erkennen dieser Ambivalenz liegt eine große Chance, sich von ihr (der Ambivalenz, des Widerspruchs) abzuwenden und sich wieder mehr dem tieferen Sinn des Lebens zu widmen. Das Erkennenwollen des tieferen Lebenssinnes mag überheblich erscheinen, weil es so gut wie unerreichbar ist – wie viele Philosophen haben sich daran schon die Zähne ausgebissen!? – doch ist es in meinen Augen viel wertvoller, als verdrießlicher Zynismus à la „Ist doch sowieso alles egal!“ und „Den Klimawandel gibt´s doch gar nicht!“, usw. Man sollte Menschen möglichst nicht vorverurteilen, oder gleich schon bewerten wollen, wenn man sie gerade erst kennenlernt, aber an der Fähigkeit, diesen inneren Widerspruch, die Ambivalenz zu überwinden und Denken, Fühlen und danach Handeln in Gleichklang zu bringen, das heißt, authentisch zu sein, an dieser Fähigkeit erkenne ich große Persönlichkeit. Je authentischer ich bin also, je mehr ich meinem innersten Streben nach einer heilen Welt Raum gebe, desto offener bin ich für vernünftige, menschengerechte Problemlösung. Leidet ein Mensch daran, dass diese inneren Widersprüche nicht auszuhalten sind, so kann er an eine helfende Hand genommen werden. Diese helfende Hand zu sein, ist der eigentliche Anspruch des Freischenks, Hinführung zum Gebrauch des Werkzeuges, das Einüben von Methoden des Wandels, um sich verändernden Umweltbedingungen optimal anpassen zu können, diesen Aufgaben will sich der Freischenk stellen. Die Veränderungen geschehen in unserer schnelllebigen Zeit immer häufiger und es wird immer schwieriger den Entwicklungen hinterher zu reagieren. Das Individuum ist immer mehr überfordert und kann die Optionenvielfalt schon lange nicht mehr überblicken. Vereinen wir uns aber an so Hot-Spots, wie dem Freischenk, so lässt sich Ungeahntes bewerkstelligen und vielleicht eine revolutionäre Bewegung auf die Beine stellen. Wir bitten nun alle Interessierten am Dienstag, den 15.06. in die Landshuter Straße 58, Neustift, um die feierliche Eröffnung des Umsonstladens „Freischenk“ zu begehen. Es werden den ganzen Tag viele Informationen über den Sinn des Freischenks fließen. Nebenbei bemühen wir uns aber auch um etwas musikalische Abwechslung und natürlich sollen Essen und Trinken nicht zu kurz kommen. Wir feiern von 11:00 bis 22:00 Uhr. Seid herzlich willkommen!

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Entwicklung

Danke, Danke, Danke! Für diese herrliche Entwicklung. Für die schönen Spenden. Für das grüne Licht, das dem Freischenk nun aufleuchtet. Es kann jetzt in die Hände gespuckt werden, Verein gegründet werden und noch mehr Geld eingesammelt werden, damit der Laden ungebremst an den Start gehen kann. Die, die bis jetzt gespendet haben, werden selbstverständlich zur Gründungsversammlung, die aus bekannten Gründen leider nur per digitaler Konferenz über die Bühne gehen wird, eingeladen. Ich möchte mich auch bei der Community „Verschenk´s Freising“ bedanken – und die Leute natürlich auch einladen! – die so unglaublich begeistert auf meinen Post bei fb reagiert haben. Ich seh da den Start einer seeehr fruchtbaren Vernetzung. Ihr seid klasse! Morgen setze ich mich mit einem befreundeten Web-Nerd zusammen, um diese Homepage ein wenig umzugestalten, Fotos von Geschenken hochzuladen, um den Kreislauf schon mal ein wenig anzukurbeln! Wer seiner Begeisterung auch so gerne Ausdruck verleiht, wie ich, kann hier ruhig kommentieren, der Seite tut Lebendigkeit verdammt gut! Bis bald! Termine werden jetzt (und nicht später!) gerade geplant.

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